Therapiebereiche

Das Regulationsprinzip der BI(G)MED ist theoretisch auf alle zellulären Mechanismen anwendbar, unabhängig von Geweben oder Systemen. Es ist somit möglich, auf zellulärer Ebene einzuwirken, um die gestörte Homöostase bei jeder Art von Pathologie wiederherzustellen.

Ein transversaler Ansatz bei biologischen Fehlregulationen

Die BI(G)MED versteht sich als ein globaler Ansatz zum Verständnis und zur Regulierung großer biologischer Fehlregulationen.

Sie ermöglicht es, immunologische, metabolische, entzündliche, infektiöse, neurologische oder hormonelle Ungleichgewichte integrativ zu betrachten, wobei die feinen Wechselwirkungen zwischen dem Immunsystem, der Genexpression, der Epigenetik und der Umwelt berücksichtigt werden.

Diese transversale Vision bietet einen kohärenten Rahmen, um die Komplexität des Lebens und die Vielfalt biologischer Terrains zu begleiten.

Infektionskrankheiten und Allergien

Nicht-kodierende RNAs spielen eine Schlüsselrolle bei der Regulierung der Immunität. Sie modulieren die Expression von Genen, die an der Immunantwort beteiligt sind, und beeinflussen direkt die Aktivität der Abwehrzellen, wodurch deren Wirksamkeit gegenüber einem pathogenen oder sensibilisierenden Agens bestimmt wird.

Einige von ihnen können von infektiösen Mikroorganismen missbraucht werden, die dadurch die Wirtsantwort verändern. Mehr noch, bestimmte Pathogene sind in der Lage, ihre eigenen nicht-kodierenden RNAs zu produzieren, um die Immunabwehr zu manipulieren oder zu umgehen.

Mit der BI(G)MED ist es das Ziel, diese genetische Regulation zu unterstützen, damit das Immunsystem sich optimal an eine durch Infektion oder Allergie gestörte Umgebung anpassen kann.

Autoimmunerkrankungen

Der für Autoimmunerkrankungen typische Toleranzverlust ist mit einer Fehlregulation der Gene verbunden, die die Immunantwort orchestrieren. Nicht-kodierende RNAs sind an der Aktivierung, Differenzierung und Funktion von Immunzellen beteiligt und spielen eine Schlüsselrolle bei der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts zwischen Abwehr und Regulation.

Wenn sie fehlreguliert sind, bricht dieses Gleichgewicht zusammen: Der Organismus löst unangemessene Entzündungsreaktionen aus und greift seine eigenen Gewebe an. So entstehen oder verstärken sich autoimmune Prozesse.

Mit der BI(G)MED ist es das Ziel, eine harmonische Regulation wiederherzustellen, um übermäßige Immunreaktionen gegen den eigenen Organismus zu vermeiden.

Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen

Epigenetische Veränderungen und nicht-kodierende RNAs regulieren die Expression von Genen, die für den Lipidstoffwechsel, den Blutdruck und entzündliche Mechanismen essenziell sind. Ihre Fehlregulation trägt zur Entstehung und Progression von Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen bei.

Diese Regulatoren beeinflussen auch die zelluläre Reaktion auf oxidativen Stress und Entzündungen, zwei zentrale Akteure der Pathogenese. Einige nicht-kodierende RNAs sind an Schlüsselphasen der Atherosklerose beteiligt, während andere die Umgestaltung und Funktion des Herzens modulieren.

Mit der BI(G)MED ist es das Ziel, im Zentrum dieser molekularen Regulationen einzuwirken, um die Herz- und Stoffwechselgesundheit zu unterstützen und das Auftreten von Komplikationen zu begrenzen.

Onkologie und Hämatologie

Epigenetik und nicht-kodierende RNAs spielen eine zentrale Rolle im Krebsprozess. Sie können die Expression von Schlüsselgenen, sei es Onkogenen oder Tumorsuppressorgenen, aktivieren oder hemmen und so die Tumorgenese und das Fortschreiten von Krebserkrankungen steuern.

Diese Mechanismen beeinflussen die großen Signalwege und die für die Tumorentwicklung essenziellen Zellfunktionen. Insbesondere die Epigenetik fördert die Plastizität und Heterogenität von Krebszellen, wodurch sie sich an ihre Mikroumgebung anpassen und der Immunüberwachung entgehen können.

Mit der BI(G)MED ist es das Ziel, ein günstiges epigenetisches Gleichgewicht wiederherzustellen, damit das Immunsystem seine volle Fähigkeit zur Kontrolle von Tumorprozessen zurückgewinnt.

Neurodegenerative Erkrankungen

Die Entwicklung und Progression neurodegenerativer Erkrankungen sind eng mit einer Fehlregulation von Genen verbunden, die an neuronaler Überleben, synaptischer Plastizität und entzündlichen Prozessen beteiligt sind. Epigenetische Veränderungen beeinflussen direkt die Funktion und Resistenz von Neuronen sowie deren Fähigkeit, effiziente Verbindungen aufrechtzuerhalten.

Nicht-kodierende RNAs wiederum sind an der Regulierung von Entzündungsreaktionen und oxidativem Stress im Gehirn beteiligt, zwei Schlüsselmechanismen der Neurodegeneration.

Mit der BI(G)MED ist es das Ziel, eine günstige Genexpression zur Aufrechterhaltung der neuronalen Gesundheit zu unterstützen und degenerative Prozesse zu begrenzen.

Viele weitere Anwendungsbereiche

Dermatologie, Zahnmedizin, Prävention altersbedingter Pathologien oder auch seltene genetische Krankheiten können durch BI(G)MED eine echte Unterstützung finden.

Sie weist keine Kontraindikationen auf (Kinder, ältere Menschen, Schwangere oder Stillende) und ist mit anderen therapeutischen Maßnahmen kompatibel.

Konsultieren Sie Ihren Therapeuten für weitere Anwendungen.